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Gemeindeschule Schwyz

  • Herrengasse 37
    Postfach 550
    6431 Schwyz
Öffnungszeiten
  • Montag bis Freitag

    8.30 – 11.30 Uhr
    13.30 – 16.30 Uhr

Inhalt

SJ 25/26_03 Tipilager 6. Klasse

Tipilager im bündnerischen Wald

Unsere 6. Klasse aus der Herrengasse ging im September nach Nufenen in Graubünden und besuchte das Lagerangebot der Naturschule Woniya. Eine Woche im Tipi im Wald übernachten, ohne Strom, Uhrzeiten oder Termine. Gekocht wurde die ganze Woche auf dem Feuer, das Handy und die Smartwatches blieben zuhause. Bogenschiessen, die Natur wahrnehmen, auf dem Feuer kochen und schnitzen standen täglich auf dem Programm. Delia erzählt uns von ihrem Lieblingserlebnis - ein Schleichspiel im Wald:

„Bam! Da war er, der Kessel voller Schlamm. Als wir uns fertig eingeschlammt hatten, zogen wir los Richtung Wald. Im Bikini oder der Badehose und voller Schlamm hatten im schattigen Wald alle kalt. Der Zaun des Lagerplatzes versperrte uns den Weg, weshalb wir unten durch kriechen mussten. So fing das Abenteuer an.

Nach einer Weile kamen wir zum Stehen und die Lagerleitenden erklärten uns die Regeln des Spiels. Es wurden drei Kinder als Wächter ausgesucht, die mit einem Tuch an einen Baum gebunden waren. Eine rote Flagge kennzeichnete den Mittelpunkt. Um die Mitte lagen Tücher auf dem Boden. Das Ziel war es, sich durch die Büsche und den Wald anzuschleichen, eines dieser Tücher zu stehlen und zurück zu bringen, ohne von den Wächtern erwischt zu werden.

Alle, ausser die drei Wächter, gingen weiter an einen Ort, an dem uns die drei nicht sehen konnten. Dann ging es los. Zuerst ging ich schnell durch den Wald, dann immer langsamer bis ich auf allen Vieren über den Waldboden schlich. Ein paar andere Kinder waren nahe bei mir, aber ich liess mich nicht ablenken. Mein Ziel war es, einer dieser Flaggen zu erobern. Konzentriert und angespannt schlich ich mich immer weiter. Ich hatte kalt, aber ich machte trotzdem weiter. Dann hat mich Hanna als Wächterin erwischt und ich musste zurück. Das war doof und ich wusste nicht, wo ich sonst einen guten Weg finden würde. Einige der anderen schafften es eine Flagge zu erobern. So ging das Spiel weiter, bis es superleckeren Zitronenkuchen zum Zvieri gab.

Als es weiterging, war ich als Wächterin gewählt worden. Ich war angespannt und erwischte viele beim Schleichen. Weil ich mich nicht viel bewegt hatte, bekam ich noch mehr kalt. Dann war auch die zweite Runde vorbei. Meine Füsse taten weh. Wir gingen alle zusammen zurück zum Lagerplatz und hofften, das wir uns nicht im eiskalten Brunnen abwaschen mussten. Wir hatten Glück. Auf uns warteten Kessel mit warmem Wasser. Wir konnten uns aufwärmen. Ein paar von uns gingen jedoch trotz der Kälte in den kalten Brunnen. Ich habe mich mit einem Lappen abgewaschen und fühlte mich nicht mehr wie ein Waldmonster.“

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